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Das Anelied

Das Anelied



im ursprünglichen alemannischen Dialekt der Stadt Wangen geschrieben, ist das beliebteste unter den Wangemer Fasnetsliedern. In Wangen kennt jedes Kind (und natürlich auch jeder Erwachsene) zumindest den Refrain des Aneliedes. Nur hat sich die Sprache in der Stadt im Laufe der letzten 50 Jahre so weit abgeschliffen, daß selbst so mancher Wangemer den Text in seiner urwüchsigen Umgangssprache heute nicht mehr ganz versteht

(Text: Klara Grabherr - 1936 / Melodie: Male war in Afrika)
Noten in Bildschirmqualität - Noten zum Ausdruck

Bei de Wangemer Fasnetsdäg, heidideldum
Rennt alls vu d’r Arbet weg, heidideldum
Nimmt a jedes gern d’rzit, heidideldum
Zum Lache mit de närrsche Lit, heidideldum

Refrain: Ane, ane, ischt dia Wangemer Fasnet schä!
Ane, ane, ischt dia Fasnet schä!

Am Gumpige Dunschteg goht as a, heidideldum
D'Schuelar ziehet Häser a, heidideldum
Glonket in de Gasse rum, heidideldum
Hängget au no Schealle um, heidideldum

D'Wibslit leget Hose a, heidideldum
Schtellet hiat grad sell de Ma, heidideldum
Sperret ihren Jockel i, heidideldum
Wänd alluinig luschtig si, heidideldum

D'Ma sind aber it so dumm, heidideldum
Lueget au no ebbes um, heidideldum
Hucket zue nara Fläscha Wi, heidideldum
in an schtille Winkel ni, heidideldum

D'Schachtle duend a Larva na, heidideldum
Daß ma's liaber sea ma, heidideldum
Möchtet au ge Tanze gong, heidideldum
Und amol a Späßle hong, heidideldum

D'Fasnet bringt für jeden Schtand, heidideldum
Narrefreude allerhand, heidideldum
Drum duet all's, Wib, Ma und Kind, heidideldum
D'Narrakappe uf de Grind, heidideldum

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Narrenlieder Den Narrenmarsch